Zeppelin Haus am Bodensee GmbH

Ein schönes Stück Landschaft hatte sich der wohlhabende Reutlinger Textilfabrikant Gustav Gminder für die „Sommerfrische“ seiner Familie gesichert und 1908 vom damals bedeutenden Architekten Theodor Fischer planen lassen. In Fischbach, direkt am Bodenseeufer, erbaut im Stil der Landhausarchitektur-Bewegung – mit Krüppelwalmdach, Schleppgauben und Kuppel mit weich geschweifter Form. Eine typische Besonderheit dieser Stilrichtung war, dass nicht die Eingangs- sondern die Gartenseite die Hauptfront des Landhauses bildet. Bis heute bedeutet das, dass nicht nur die sonnige Terrasse eine prächtige Aussicht auf den Bodensee hat, sondern konsequenterweise auch der überwiegende Teil der Zimmer.

Von 1941 bis 1953 diente das ehemalige Landhaus als Arbeitslager und Krankenhaus und ab Frühling 1953 wieder als Erholungsheim für die Schwestern. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten wurde kräftig investiert und ausgebaut. 1985 konnte beispielsweise der erste Tagungsraum eingeweiht werden, es folgte der zweite Tagungsraum und das beheizte Hallenbad (nur noch bis 30.09.17). Das Haus wurde für die Öffentlichkeit geöffnet und schnell zu einem Geheimtipp für Seminargruppen sowie Ruhe- und Erholungssuchende, die schöne Tage am Bodensee verbringen wollten.

Im August 2014 fand das Erholungsheim neue Besitzer: Die Luftschiffbau Zeppelin GmbH kaufte das Anwesen über ihre Tochtergesellschaft, die Zeppelin Wohlfahrt GmbH. Zeitgleich entstand die Zeppelin – Haus am Bodensee GmbH, die zum 1. Januar 2015 den Betrieb des Ferien- und Tagungshauses unter gleichem Namen übernahm.

www.zeppelin-hab.de